Ohne Smartphone, ohne uns! Das Internet ist unsere Religion, wir preisen Apps, suchen Hotspots und verachten Steckdosen-lose Räume. Penibel achten wir darauf, dass der kleine eckige Kasten stets in Reichweite ist. Doch wer scrollt hier, wer telefoniert da und wer surft dort? Wir wollen‘s wissen und fragen Smartphone-Besitzer. Diesmal: Joab Nist, der mit dem Blog „Notes of Berlin“ unseren Blick auf die Hauptstadt verändert hat.

1. Welchem Handymodell bist du treu?

Ich habe ein iPhone 5s.

2. Wie viele Jahre hat dein Telefon auf dem Buckel?

Ich habe das Gerät seit gut einem Jahr und damals von einem guten Kumpel bekommen.

3. Sturzerprobt oder noch nahezu unversehrt?

Es ist mir schon recht oft heruntergefallen. Allerdings war nie etwas passiert, was auch an der Schutzhülle gelegen haben könnte. Jetzt kommt das große „Aber“: Vor wenigen Wochen ist es mir auf den Boden gefallen. Dabei ist so dermaßen blöd aufgekommen, dass das Display einen ordentlichen Sprung abbekommen hat. Mist!

4. Dein Handy ist für dich...

Ein sehr hilfreicher Begleiter durch den Alltag. Aber ich bin froh, wenn ich es abends etwas beiseite legen kann. Zugegeben: Fällt mir nicht leicht, daran muss ich noch arbeiten...

5. Als Bildschirmfoto dient gerade...?

Eine bayerische Bergwiese samt Kuh.

6. Das zuletzt geschossene Handykamerafoto zeigt...

Eine note, die vermutlich bald auf meinem Blog www.notesofberlin.com gepostet wird.

7. Spieglein, Spieglein, in der Hand: Wie viele Selfies knipst du pro Woche?

Pro Woche schon mal gar nicht. Vielleicht zwei bis drei pro Monat.

8. Wie viele Kontakte hast du abgespeichert – und mit wem kommunizierst du am häufigsten?

Keine Ahnung, das habe ich nie überprüft. Über 300 Kontakte sind es mit Sicherheit, wobei ich mit Freunden und der Familie am häufigsten telefoniere, schreibe, chatte und so weiter.

9. Und wie viele Kontakte wolltest du schon längst gelöscht haben?

Eigentlich niemanden. Auch wenn ich nicht täglich mit allen (älteren) Kontakten kommuniziere, finde ich es schön, die Möglichkeit zu haben, spontan mal schnell wieder in Verbindung zu treten.

10. Welche App nutzt du am häufigsten und warum?

Whatsapp. Aber das zählt schon gar nicht mehr als eine App für mich, sondern eher als ein Standard-Tool. Ich habe neulich „Regenradar“ für mich entdeckt: Immer wenn ich auf dem Tempelhofer Feld unterwegs bin und bei meinem Beet nach dem Rechten sehe, schaue ich so nach, ob da noch was kommt von oben – oder ob doch manuelles Gießen angesagt ist.

11. Schon mal Daumenschmerzen vom Scrollen gehabt?

Nein. Zumal scrolle ich auch nicht mit dem Daumen, sondern mit dem Mittelfinger.

12. Endlich Schluss: Was sagt der Akku jetzt?

79 Prozent. So voll war er schon lang nicht mehr.

Besten Dank!

Der Link zum Blog: http://www.notesofberlin.com

Und das Beste zum Schluss: „Notes of Berlin – der Film“ soll Anfang 2016 ins Kino kommen und Geschichten aus der Hauptstadt erzählen, die man sonst nur auf Zetteln liest. Mehr dazu hier: http://notesofberlin-filmlab.com