Liebe Damen von Welt,

es brennt mir nun schon seit längerem auf der Seele und muss nun endlich raus: NIEDER MIT DEN UGG-BOOTS!

Jeden Winter – zumindest seitdem die Hochglanzmagazine vor gefühlt einhundert Jahren Fotos von einer Jennifer Aniston oder Mariah Carey in Ugg-Boots veröffentlicht haben –,  bin ich mit dem Elend konfrontiert. Jahr für Jahr nimmt das Grauen eine neue Form an. Mittlerweile gibt es die berühmten „Stiefel“ schon in Rosa, Beige, Schwarz und Weiß und wenn es ganz schlimm kommt noch mit Strass als Totenkopf-Ornament.

Ich kann mir gut vorstellen, wie bequem die Teile sein müssen, aber es sei gesagt, dass sie orthopädisch wenig wertvoll sind und sich schon gar nicht schön ansehen lassen. Wie oft bin ich schon hinter dünnen oder dicken Beinen gelaufen und habe beobachten können, dass Sohle und Füße einfach nicht eins werden wollen. Auf Langzeit gesehen, kann das doch einfach nicht gesund sein!

Dabei gibt es so wunderbare Alternativen, die euch am Fuß warm über den Winter bringen können. Das Zauberwort heißt dabei: gefüttert. Jeder herkömmliche stabile Stiefel hat im Idealfall eine warme Fütterung und sorgt für eine robuste Form um den Fuß – ohne dass ihr bei jedem Schritt Gefahr lauft – wie eine Ente auf Abwegen über das Fußbett zu latschen. Außerdem verleihen Stiefel euren Beinen eine sagenhafte Form und sehen nicht aus, als würde man versuchen den Mount Everest mehr oder weniger erfolgreich besteigen zu wollen.

Also Freunde der Wintersonne, bitte etwas mehr Audrey und weniger Mariah! Die Dinger leiten sich nicht umsonst von dem englischen Wort „ugly“ ab. Und wer will schon „ugly“ am Fuß tragen?

Euer Christian