Beinahe hatte man vergessen, dass der ehemalige IWF-Chef Strauss-Kahn ja einiges an Dreck am Stecken hat, schwupps ist die neue Meldung da, die durchaus Interessantes zutage fördert.

Denn während sich der Vergewaltigungsprozess in New York - Strauss-Kahn soll dort ein Zimmermädchen vergewaltigt haben - zäh vor sich hin zieht, gibt es nun im Heimatland Frankreich die nächsten Vorwürfe. Zuerst hatte die Journalistin Tristane Banon Strauss-Kahn vor einigen Wochen wegen versuchter Vergewaltigung angezeigt, nun packt auch deren Mutter aus - fast, wie in einem guten Schmuddelfilm. Banons Mutter ist übrigens keine Geringere als die sozialistische Abgeordnete Anne Mansouret; anvertraut hat sie ihr pikant-düsteres Geheimnis ihrem Parteifreund François Hollande. Der hat erstmal die Klappe gehalten, nur ist nun leider der Express hinter die ganze Sache gekommen und hat als besonders wissenswertes Detail zu erzählen, dass der Sex "einvernehmlich, aber durchaus brutal" gewesen sei; es sei Strauss-Kahn um Macht gegangen. And now? Das Spiel geht weiter und man darf gespannt sein, zu welch gloriosen Enttarnungen es noch kommen wird.