Liebe Leserinnen und Leser, 

Silvester haben wir hinter uns gelassen, das neue Jahr ist schon wieder älter, als einem lieb sein kann. Trotzdem – frisch und fröhlich seht Ihr heute Abend unsere erste Ausgabe für 2012, die wieder einmal mit vielen schönen Themen aufwartet.

Zuerst gibt es diesmal natürlich wieder ein neues Statement zur Generation Y und – das fügt sich sozusagen nahtlos ein – einen kritischen Blick auf ein höchst juristisches Phänomen: wie bewerten wir das Aussehen Anderer? Und wenn wir nun schon bei den leichteren Dingen angelangt sind, sei auch noch ganz dringend der Text zur Emanzipation des Mannes empfohlen.

Mit einem spannenden Gastbeitrag zu Togo geht es mit dem Wegweiser diesmal also nach Afrika, dafür bleibt es mit einem IrlandArtikel im Broterwerb europäisch. In Kultur & Eselei machen wir nur einen ganz kleinen Sprung, nämlich in die hiesige Clublandschaft, die dank der Transmediale im Februar wieder noch wunderbarer als sonst blinken wird.

Politisch kann es in dieser Ausgabe eigentlich nur ein Thema geben, jeder ahnt es schon, wir sprechen es trotzdem aus: Wulff hat ein paar mistige Dinge getan, die man ruhig noch mal ganz sachlich aufarbeiten kann. Andere Menschen haben indes ganz andere Probleme und Sorgen: Wir haben einerseits das idiotische Getummel im diesjährigen Dschungelcamp in den Blick genommen und kurz danach einen erfrischenden Wurstverkäufer im Mauerpark getroffen, der uns vorgestrahlt hat, wie Optimismus aussieht und uns doch noch hoffen ließ.

Zuguterletzt widmen wir uns im Porträt einer Dame, die für eine klare, spezielle Mode einsteht, damit die  Welt der schönen Dinge kräftig umgekrempelt hat und bei all diesen Leistungen natürlich trotzdem nicht frei von Fehlern war: Coco Chanel.

Mit der Modelei halten wir‘s selbst natürlich wieder sehr berlinerisch – diesmal hat es uns nach Schöneberg getragen.

Soweit, wir hoffen, Ihr hattet einen wunderschönen Start ins neue Jahr und wünschen Euch viel Freude mit der neuen Ausgabe und nicht vergessen, Euch den Wecker zu stellen auf die berühmte eine Minute nach Mitternacht.

Eure Redaktion.