Ein Film, ein Satz – Teil 4

Kriegerin (2011)

Pflicht.

Only lovers left alive (2013)

Wenn die Welt einen Vampirfilm braucht, dann diesen.

Mommy (2014)

So jung und so viel Talent.

Alles eine Frage der Zeit (2013)

Wenn es nicht gut ist, dann ist es vielleicht noch nicht das Ende.

Wakolda (2013)

Bis zur Unkenntlichkeit.

Alles was wir geben mussten (2010)

So müssen Literaturverfilmungen sein.

Boys don’t cy (1999)

So nah dran, dass es weh tut.

Das Glück der großen Dinge (2012)

Wenn zwei sich streiten, freut sich erst mal gar keiner.

Finding Vivian Maier (2013)

Genie hat seinen Preis.

Spuren (2013)

Not all those who wander are lost.

Ein Film, ein Satz – Teil 3

Wir wollten aufs Meer (2012)

Wir sehen uns in Hamburg.

Ekümenopolis (2011)

Istanbul ist die viertgrößte Stadt der Welt, stark erdbebengefährdet und stetig wachsend - hallo Stadtplanung!

XXY (2007)

Fortsetzung bitte.

The broken circle breakdown (2012)

Vom Suchen und Finden, vom Verlieren und Wiederfinden der Liebe.

Der Herr der Ringe – Die Gefährten (2001)

Bilbo hat keinen Bock mehr auf die restlichen Hobbitse im Auenland, woraufhin neun Männer sich auf den Weg machen, ein Stück Goldschmuck quer durch die bekannte Welt zu tragen.

Zwei an einem Tag (2011)

Ich habe junge Männer sagen hören, dies sei guter Chickflick.

Pocahontas (1995)

Von so viel Kolonialismuskritik wie in „Farbenspiel des Winds“ bin ich im Nachhinein immer noch geplättet.

Marie Antoinette (2006)

Keep calm and eat cupcakes.

Love life (2009)

Tränen, Gänsehaut, Bewunderung. Und mehr Tränen, mehr Gänsehaut, mehr Bewunderung.

I‘m not a f**king princess (2010)

Im Namen der Kunst.

Zukunftsangst, die

Im Skandal um NSA und Co. kommen immer neue Details ans Licht. Er führt uns schmerzhaft vor Augen, dass wir vielleicht doch nicht so viel Kontrolle über unser Leben haben, wie wir immer dachten. George Orwell hat schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg ein berühmtes Buch über den Überwachungsstaat geschrieben: „1984“ war nicht als Anleitung gemeint, dieser Spruch scheint aktueller denn je. Dystopie nennt man solche negativen gesellschaftlichen Zukunftsszenarien. Drei davon stellen wir euch vor. Aber Achtung: Was im ersten Moment niederschmetternd klingt, ist am Ende sehr bereichernd. Zumindest, wenn man sich die Zukunft nicht aus der Hand nehmen lassen will.

Aldous Huxley: Schöne neue Welt (veröffentlicht 1932)

Glück braucht keine Liebe, Leidenschaft oder Religion. Glück braucht nur die präzise Erfüllung aller Bedürfnisse und unverrückbare, akzeptierte soziale Klassen. Wissenschaft, Freizeit, Kunst, Wahrheit und Schönheit sind gefährlich.

George Orwell: 1984  (veröffentlicht 1949)

Manipuliere die Geschichte, bis es nur noch eine endlose Gegenwart gibt. Zerstöre die Sprache, um nicht-systemkonforme Gedanken unmöglich zu machen. Gib den Menschen Feinde und jemanden, den sie lieben können. Kontrolliere diese Liebe.

Ray Bradbury: Fahrenheit 451 (veröffentlicht 1953)

Alle Bücher werden verbrannt, weil selbstständiges Denken die Gesellschaft unterminiert. Alle Menschen sind glücklich, denn sie sind gleich. Nicht gleich geboren, aber gleich gemacht. Nur ein paar aussätzige Intellektuelle haben die Ideen der Literaturgeschichte in sich selbst aufbewahrt.

Ein Film, ein Satz – Teil 2

Seelen (2013)

Ist es nicht schön, sich eine Welt ohne Menschen vorzustellen?

Thelma & Louise (1991)

Zwei Frauen, die zu allem bereit sind, ein schickes grünes Auto und Brad Pitt mit Milchbart - fertig ist der perfekte Roadtrip.

Herzensbrecher (2010)

Drei sind zwei zuviel.

Ice Age (2002)

Wer hätte gedacht, dass es so schwer ist, auf eine Nuss aufzupassen.

Der Gott des Gemetzels (2011)

„L‘enfer, c‘est les autres“, wusste schon Sartre.

Hannas Reise (2013)

Endlich – entspanntes deutsch-israelisches Kino.

Der seltsame Fall des Benjamin Button (2008)

Welche Frau würde nicht gern ihre besten Jahre mit einem verschrumpelten Brad Pitt verbringen?

Boy A (2007)

Es heißt nicht umsonst „die vierte Gewalt“.

Up in the air (2009)

Wenn alle drei Hauptdarsteller eines Films für den Oscar nominiert werden, dann hat man eventuell irgendwas richtig gemacht.

Ben X (2007)

Wie man drei schwierige Themen in einem einzigen Film grandios umsetzt. //

Ein Film, ein Satz

Alte Männer sammeln Briefmarken. Claudia sammelt Filme. „Cineasmus currens“, übersetzt so viel wie Filmsucht im fortgeschrittenen Stadium, lautet die Selbstdiagnose. Auf Claudias Laptop existiert eine Excel-Tabelle mit über 400 Filmen, an die sich die Leipzigerin spontan erinnern kann. In dieser Slyle-Ausgabe veröffentlicht sie die ersten Einträge ihres Film-Blogs „Ein Film – ein Satz“, denn: Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.

Tagebuch eines Skandals (2006)

Cate Blanchett und Judi Dench und ein junger Wilder, das kann nur gutgehen.

Diana (2013)

Man stelle sich die Welt im Jahr 2014 vor, hätte die walisische Prinzessin damals doch den Muslim geheiratet.

Cheyenne – This must be the place (2011)

Altrocker zu sein ist ein schweres, lustiges Los.

Lars und die Frauen (2007)

Nicht vom drögen Titel irritieren lassen - so ein guter Sexpuppenfilm mit Ryan Gosling kommt nie wieder.

Harry Potter und der Stein der Weisen (2001)

Ein kleiner britischer Junge mit John-Lennon-Brille lebt bei seinen Verwandten unter der Treppe, bis ein dicker Mann mit rosa Schirm kommt und ihm sein rechtmäßiges Bett in einem gigantischen Schloss zuweist.

Into the wild (2007)

Merke: Als Neu-Aussteiger ist man mit einem toten Rentier schnell überfordert.

Blue Valentine (2010)

Echt | traurig.

Zwischen Welten (2013)

Danke, Feo AladaÄŸ.

Fish Tank (2009)

Don‘t fuck with your girlfriend‘s daughter.

Kidon (2013)

Wer zuletzt lacht, lacht tatsächlich am besten.

Passender Film für den DVD-Abend gesucht?
Claudias Film-Blog namens „Ein Film – ein Satz“ kann euch da sicher weiterhelfen.
Unter: www.einfilmeinsatz.tumblr.com